Welche Arten von Hörsystemen gibt es?

Im-Ohr-Hörsysteme (IdO)….

….. verschwinden fast unsichtbar im Ohr und werden nach Ihrem Ohrabdruck individuell gefertigt. Die Bandbreite reicht von tief im Gehörgang sitzenden Gehäusen (IIC) bis zu Systemen, die in der Ohrmuschel (Concha) sitzen. Ob und welches IdO-Hörsystem für Sie in Frage kommt, wird zum größten Teil durch die Größe Ihres Innenohrs bestimmt.

  • Das IIC sitzt tief im Gehörgang. Das Mikrofon ist so geschützt, dass keine Störungen (z.B. durch Windgeräusche) auftreten können.
  • Das ITC ist zwar etwas größer, aber nur, wenn man ganz genau hinschaut, ist ein kleiner Teil am Eingang des Gehörgangs sichtbar.
  • Das Concha-Hörsystem (CE) füllt die Ohrmuschel zum Teil oder komplett aus. Die größere Bauform ermöglicht mehr Technik für leistungsstarke Technik und Zusatzfunktionen. Durch die kosmetische Anpassung an die Farbe des Ohres bleibt aber auch dieses System relativ unauffällig.

 

Bei Hinter-dem-Ohr-Hörsystemen (HdO)….

…..finden die Bauteile in einem kleinen Gehäuse Platz, das hinter dem Ohr getragen wird. Dazu kommt ein passgenaues Ohrstück (Otoplastik), dass mit einem Schallschlauch an das Gehäuse verbunden wird. Seit einigen Jahren werden HdO-Systeme angeboten, bei denen das Ohrstück durch ein kleines Plastikschirmchen (Dome) ersetzt wird. Diese sogenannten „offenen Versorgungen“ werden bei Hörgeräteträgern aufgrund des Tragekomforts immer beliebter. Eine alternative Bauweise in der offenen Versorgung  ist das RIC-System. Hier ist der Lautsprecher im Dome eingebaut und sitzt damit direkt vor dem Trommelfell, was die Hörleistung verbessern kann.

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