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Das Hörgerät: Aktives Leben durch aktives Hören

Obwohl das Hörgerät ein wirksames Hilfsmittel vergleichbar mit einer Brille darstellt, lehnen viele Schwerhörige zunächst die Verwendung eines Hörgerätes ab. Dabei sind die Vorteile nicht von der Hand zu weisen.

Warum wird das Hörgerät zu Beginn abgelehnt?

ablehnung

Eine Brille wird als modisches Accessoire angesehen, doch gegenüber Hörgeräten gibt es jede Menge Vorurteile. Jüngere Menschen scheuen sich gegen Hörgeräte, da diese sie optisch stören. Häufig werden sie als groß und klobig empfunden. Ältere fürchten zudem, dass sie mit dem Hörgerät und seiner Technik nicht zurechtkommen. Außerdem sind sie der Meinung, dass nur bei extremer Schwerhörigkeit ein Hörgerät von Nöten sei.

Ein weiteres Vorurteil betrifft den Preis. Viele Menschen meinen, Hörgeräte seien unerschwinglich. Eine Beratung beim Hörgeräteanbieter empfinden sie als zeitverschwendend und unnötig.

Das klassischste Vorurteil besteht in der Annahme, ein Hörgerät pfeift immer und lässt alles zu laut erscheinen. Jeder aufgeführte Vorteil wird abgewiesen.

Was tun, wenn das Hörgerät abgelehnt wird?

Sollte Ihnen in Ihrem Umfeld zum Thema Hörgerät ein solches verstaubtes Vorurteil begegnen, regen Sie einen Besuch beim Hörakustiker an. Er kann mit seiner fachgerechten Beratung jedes Vorurteil aus dem Startseite » Rund ums Hören » Das Hörgerät: Aktives Leben durch aktives Hören Weg räumen. Außerdem erfährt der Schwerhörige hier, dass Hörgeräte ein echtes Plus an Lebensqualität bieten und die Vorteile überwiegen.

Vorteil gegen Vorurteil

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Das Tragen eines Hörgerätes geschieht heute weitaus diskreter als noch vor Jahren. Mini-Hinter-dem-Ohr-Hörgeräte und nahezu unsichtbare Im-Ohr- Hörgeräte lassen frühere Assoziationen zur "beigefarbenen Prothese" vergessen. Heutige Hörgeräte sind klein, diskret und leicht zu benutzen. Und wer mag, kann zu einem stylischen Gerät in verschiedenen Farben greifen.

Wie die Brille, die bei Kurz- und Weitsichtigkeit auch die kleinsten Sehschwächen ausgleichen kann, hilft ein Hörgerät, Feinheiten im Alltag wieder zu verstehen. Selbst eine leichte Hörminderung sollte Sie bewegen, den Fachmann aufzusuchen. So können Sie schnell wieder einer Unterhaltung in der Gruppe oder in einem Raum mit vielen Hintergrundgeräuschen folgen.

Wer denkt, Schwerhörigkeit habe etwas mit dem Altwerden zu tun, der irrt. Zwei Drittel der Schwerhörigen sind jünger als 64 Jahre. Zu lautes Musikhören über Kopfhörer und Lärmquellen im Alltag schädigen das Gehör bereits in jungen Jahren.

Je nach Ausstattung sind Hörgeräte heutzutage in zahlreichen Preiskategorien erhältlich. Außerdem übernimmt jede Krankenkasse einen Anteil der Kosten. Ein großer Vorteil. Zuschüsse über mehrere hundert Euro pro Einzelgerät sind möglich. Um jedoch das räumliche Hören so weit wie möglich reproduzieren zu können, sollten Sie von Beginn an stets auf zwei Hörgeräte zurückzugreifen.

Hörgeräte älterer Bauart gaben in bestimmten Situationen das typische P feifen (Rückkopplung) wieder. Die heutigen modernen Geräte sind mit einem Rückkopplungsmanager ausgestattet, der das lästige Pfeifen verhindert. Des Weiteren sind sie exakt justiert, d.h. an den individuellen Hörverlust angepasst und auf zahlreiche typische Umgebungsgeräusche eingestellt. Diese situative Einstellung geschieht automatisch oder kann per Fernbedienung als auch Smartphone App selbst herbeigeführt werden.

Damit sind moderne Hörgeräte äußerst komfortabel und haben mit den damaligen Modellen als auch deren Technik nichts mehr zu tun.

Das neue Lebensgefühl mit einem Hörgerät

freude

Professionell und herstellerunabhängig werden Sie bei einem Hörakustiker fachkompetent beraten. Auch in Ihrer Nähe gibt es Fachgeschäfte, die sich dem Verbund der Hörakustiker angeschlossen haben.

Wenn Sie das Gefühl haben, Sie verstehen Ihr Umfeld nicht richtig oder Dritte beschweren sich bspw. über den zu laut eingestellten Fernseher, wird es Zeit für einen Hörtest. Die Mitgliedsbetriebe direkt Bei Ihnen vor Ort bieten diese kostenlos und unverbindlich an. 

Die bestens ausgebildeten Akustiker beraten Sie nach dem Hörtest, ob ein Hörgerät notwendig ist. Über den HNO-Arzt bekommen Sie eine Hörsystemverordnung mit der Sie sich beim Hörakustiker mit Hörsystemen versorgen lassen können. Welches System am besten für Sie geeignet ist, und welches sich an Ihr individuelles Hörprofil anpasst, ergibt die Beratung durch den Akustiker.

Nach der Hörberatung können Sie auf weitere Dienstleitungen zurückgreifen. So werden das Probetragen von Hörgeräten angeboten, jegliche Feinanpassungen werden vorgenommen sowie auch kontinuierliche Kontrollen. Auch Beratungen zur Pflege und Bedienung der Hörsysteme sind im Service inbegriffen.

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