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Wer gut hört, schaut auch hin - Besser Hören in der dunklen Jahreszeit

02.11.2016
biha logo

Mainz, 3.10.2016. In der dunklen Jahreszeit gilt: Augen und Ohren auf im Straßenverkehr! Gutes Sehen ist für eine sichere Teilnahme am Straßenverkehr notwendig und das Tragen von Brille oder Kontaktlinsen beim Auto-, Motorrad- oder Radfahren deshalb eine Selbstverständlichkeit. Wer besonders sicher sein will, achtet auf Reflektoren. Was viele allerdings unterschätzen: Auch gutes Hören ist wichtiger Schutz.

Um herannahende Autos, Fahrradklingeln und andere Signalgeräusche rechtzeitig wahrnehmen und entsprechend reagieren zu können, ist gutes Hören mit beiden Ohren, das sogenannte Richtungshören, wichtig und notwendig. Dabei erkennt das Gehirn, aus welcher Richtung die Geräusche kommen. Besonders bei schlechten Sichtverhältnissen kann das entscheidend sein: In einer gefährlichen Situation lenkt das Gehör reflexartig den Blick zur Gefahrenquelle – aber eben nur wer gut hört, schaut auch hin.

Während ein Sehtest bei der Führerscheinprüfung per Gesetz vorgeschrieben ist, ist der Hörtest freiwillig. Vielen Fahranfängern und „Langzeit-Fahrern“ ist deshalb gar nicht bewusst, dass ein Check der Ohren ebenfalls eine gute Maßnahme wäre, um im Straßenverkehr sicher unterwegs zu sein. Der Bundesinnung der Hörgeräteakustiker (biha) ist es ein zentrales Anliegen, auf das Thema „Hören im Straßenverkehr“ aufmerksam zu machen und auf die Notwendigkeit von regelmäßigen Hörtests hinzuweisen – ganz unabhängig vom Alter des Verkehrsteilnehmers.

„Ich rate jedem Verkehrsteilnehmer, einen qualifizierten Hörtest beim Hörakustiker seiner Wahl vor Ort zu machen, um seine Hörfähigkeit zu überprüfen“, sagt Hörakustikmeisterin Marianne Frickel, Präsidentin der biha. „Ein Hörtest beim Hörakustiker ist in der Regel kostenlos und dauert nicht lange. Dafür weiß man hinterher, ob das Gehör einwandfrei funktioniert oder ob ein Hörsystem sinnvoll wäre.“

Hintergrund zum Hörakustiker-Handwerk
In Deutschland gibt es 5,4 Millionen Menschen mit einer indizierten Schwerhörigkeit, Tendenz steigend. Schwerhörigkeit zählt zu den zehn häufigsten gesundheitlichen Problemen. Mit circa 6.000 Hörakustiker-Betrieben und rund 14.500 Hörakustikern versorgt das Hörakustiker-Handwerk etwa 3,5 Millionen Menschen in Deutschland mit qualitativ hochwertigen, volldigitalen Hörsystemen. Die Bundesinnung der Hörgeräteakustiker KdöR (biha) vertritt die Interessen der Hörakustiker in Deutschland.

V.i.S.d.P.:
Bundesinnung der Hörgeräteakustiker (biha) KdöR
Wallstraße 5, 55122 Mainz
Internet: www.biha.de
Telefon: 06131 965 60-28
Dr. Juliane Schwoch
E-Mail: schwoch@biha.de

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Der Verbund der Hörakustiker ist ein Zusammenschluss von innovativen mittelständischen Hörakustikern mit etwa 450 Beratungsstandorten in Deutschland. Unsere Hörakustiker setzen auf die individuelle Kundenansprache, kompetente Beratung und langjährige Erfahrung anstatt auf standardisierte Kundenbetreuung.

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