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Schwerhörigkeit bei Kindern

Frühzeitiges Erkennen ist wichtig

Früherkennung - Rechtzeitige Untersuchung von Neugeborenen auf Hörprobleme

Hören heißt Erleben und Dabeisein.

Das gilt in ganz besonderem Maß für Kinder. Denn es ist eine Binsenweisheit, dass ein Kind richtig hören können muss, um sich geistig und seelisch gesund zu entwickeln. Gerade das Hören allerdings ist die wichtigste Voraussetzung für die Ausbildung der Sprache. Und die ist ja bekanntlich das Tor zur Welt und für Kinder die Eintrittskarte in ein glückliches und erfolgreiches Leben.

Angesichts dieser Tatsachen stimmt es bedenklich, dass bei der Früherkennung von Hörstörungen bei Kindern noch einiges im Argen liegt. Leider werden bei zahlreichen Kindern Hörstörungen immer noch viel zu spät erkannt und behandelt. Hier geht wertvolle Zeit verloren und nicht selten wird damit die Chance verspielt, doch noch hören und sprechen zu lernen.

Dabei sind in der Früherkennung in den vergangenen Jahren erhebliche Verbesserungen zu verzeichnen. Technisch sind Hörgeräte soweit ausgereift, dass selbst sehr starke Hörstörungen ausgeglichen werden können. Auch sind die Zeiten längst vorbei, in denen ein Ohrstück als "Klotz am Ohr" empfunden wurde.

Erstaunlich ist jedoch, wie spät viele Eltern die Hörstörungen ihrer Kinder bemerken. Schon 1984 lag der Zeitpunkt der Erstdiagnose von Hörstörungen bei Kindern bei durchschnittlich 2,5 Jahren. Und das hat sich bis heute nicht verändert. Nur 65 Prozent der betroffenen Eltern haben die mangelhafte Hörleistung selbst vermutet. Bei 12 Prozent der Betroffenen war es der Kinderarzt, der den ersten Verdacht hatte. Nur bei acht Prozent ist es der HNO-Arzt.

Erst wenn der Hörverlust bei kleinen Kindern sehr stark ist, schöpfen die Eltern früher Verdacht. Hier liegt die Früherkennung im Durchschnitt bei einem Kindesalter von einem Jahr und zwei Monaten. Hierzu muss man wissen, dass die Entwicklung der Hörbahnen bereits zwischen dem 12. und 18. Lebensmonat abgeschlossen ist.

Was können verantwortungsbewusste Eltern tun, damit sich das Hörvermögen des Kindes voll ausbildet?

Ganz wesentlich sind intensive Hörreize in dieser Zeit. Reagiert das Kind nicht oder kaum auf intensive Hörreize, sollte der Gang zum HNO-Arzt nicht gescheut werden. Denn heutzutage kann jedes Kind, das auch nur über minimale Hörreste verfügt, bei einer frühzeitigen Behandlung und Versorgung die Sprache erlernen und andere Menschen verstehen. Besonders sorgfältig beobachtet werden sollten Kinder, bei denen folgende Risiken zum Tragen kommen:

  • ein Geburtsgewicht unter 1500 Gramm
  • Infektionen vor und nach der Geburt (z.B. Zytomegalie, Röteln, Herpes, Syphilis oder Toxoplasmose)
  • bakterielle Hirnhautentzündung
  • Atemstörungen bei der Geburt (Apgar-Zahl 0 bis 3, fehlende Spontanatmung über zehn Minuten)
  • Gelbsucht

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