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Anatomie – das Ohr

Das Ohr (lat. auris) – oder was Hammer und Amboss mit dem Hören zu tun haben

Anatomie des Ohrs

Ein komplex-kompliziertes Kunstwerk der Natur.

Mal größer, mal kleiner, knubbelig gebogen und rosa. Exponiert abstehend oder von Haaren verdeckt, unter Hüten verborgen, geschmückt oder behängt: Das Ohr.

Sinnesorgan, Mittel der Kommunikation oder Dekorationsobjekt; das Ohr ist ein lebenswichtiges Präzisionsinstrument. Jeder hat es, jeder braucht es und jeder gebraucht es selbstverständlich jeden Tag, doch kaum jemand weiß, wie es eigentlich funktioniert. Wer weiß denn schon, dass hier Hammer und Amboss am Werk sind, Steigbügel mit Schnecken kooperieren und Haarzellen mit Elektrik harmonieren. Entschlüsseln wir das Mysterium Ohr.

Ein Ohr ist nicht einfach ein Ohr

Ein Ohr ist nicht einfach ein Ohr, denn was wir umgangssprachlich als Ohr bezeichnen, besteht eigentlich aus drei Ohren: einem Außenohr, zu dem die Ohrmuschel und der äußere Gehörgang gehören, aus dem Mittelohr, das drei Gehörknöchelchen enthält und dem Innenohr, das aus der Schnecke und drei Bogengängen besteht. Rasselt morgens schrill der Wecker, pfeift der Wasserkessel, zwitschern die Vögel so hören wir das alles selbstverständlich, ohne etwas dafür tun zu müssen. Wir hören - aber warum und wie?

Das Grundprinzip des Hörens ist einfach: Das Ohr übersetzt den Schall der Außenwelt in für das Gehirn verständliche Signale. Dieser Prozess ist spannend. Unser Wecker und das Vogelgezwitscher als die sogenannten Schallquellen erzeugen Schallwellen, die man sich ähnlich vorstellen kann wie von einem ins Wasser geworfenen Stein erzeugte Wellen. Diese Schallwellen haben eine bestimmte Frequenz (Tonhöhe) und Lautstärke, die nun über verschiedene Etappen in das Gehirn gelangen.

Hammer und Amboß

Nachdem sie das Außenohr durchlaufen haben, stoßen sie am Ende des ca. 5 cm langen äußeren Gehörganges zunächst auf das Trommelfell. Diese elastische, straff gespannte und luftdichte Membrane ist nur pfenniggroß. Doch hier beginnt der Prozess der Umsetzung des Schalls. Treffen die Schallwellen auf das Trommelfell auf, wird es in Schwingungen versetzt. Diese Schwingungen aktivieren das erste Gehörknöchelchen, den Hammer. Der Hammer setzt das zweite Gehörknöchelchen, den Amboss, in Bewegung. Der Amboss ist mit dem dritten Gehörknöchelchen, dem nur millimetergroßen Steigbügel verbunden. Und weiter geht's in das Zentrum des Geschehens. Der winzige Steigbügel sitzt mit seiner beweglichen Fußplatte in einem Fenster der knöchernen Schnecke im eigentlichen Hörorgan, dem Innenohr. Die Schwingungen der Fußplatte des Steigbügels werden nun auf die Flüssigkeit, Lymphe, übertragen, die die gewundenen Gänge der Schnecke ausfüllt. Aus den Luftschwingungen, den Schallwellen, werden nun wellenförmige Schwingungen in den Lymphen. Diese Schwingungen verbiegen die feinen haarförmigen Zellen in den Lymphen, die wiederum in Kontakt mit den Hörnerven stehen. Verbiegen die Haarzellen sich, geben sie elektrische Signale an die Hörnerven ab.

Umschaltstationen im Gehirn

Über mehrere Umschaltstationen im Gehirn werden diese Signale in die zuständige Region des Gehirns geleitet, übersetzt und wir hören, den Wecker, das Vogelzwitschern, Menschenstimmen, das Leben um uns herum.

Dieser Weg mit zahlreichen Stationen und Einzeletappen erscheint in der Beschreibung ein unendlich langer Prozess zu sein und beansprucht doch nur Sekundenbruchteile. Blitzschnell und unzählige Male wiederholt sich dieser Vorgang jeden Tag. Ob lästiges Weckerrasseln, dröhnender Autoverkehr oder stimmungsvolle Musik und die vertrauten Stimmen unserer lieben Mitmenschen, dem reibungslosen Ablauf dieses Prozesses verdanken wir unsere aktive Anteilnahme am Geschehen um uns herum, am Leben.

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