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Hörgeräte und medizinische Bildgebung

Wie sich Hörgeräte auf medizinische Bildgebung auswirken und umgekehrt

Gefährlich: Mit Hörgerät ins MRT

Viele, besonders ältere Menschen, tragen heute ein Hörgerät. Bei dieser Patientengruppe werden häufig auch bildgebende Untersuchungen wie Röntgen, CT und MRT ausgeführt. Doch wie aussagekräftig sind diese Untersuchungen, wenn ein Hörgerät auf dem Bild ist – und können die Hörgeräte durch die Strahlung Schaden nehmen?

Hörgeräte im Röntgen und CT

Röntgen und auch CT (Computertomographie) arbeiten mit Röntgenstrahlung. Bei der CT rotiert die Röntgenröhre um den Patienten, so dass Schnittbilder erstellt werden können. Sobald Röntgenstrahlung auf Metall (wie zum Beispiel in einem Hörgerät oder auch einem Herzschrittmacher enthalten) treffen, entstehen weiße Artefakte. Diese stören die Befundung. Für das Hörgerät selbst ist die Röntgenstrahlung jedoch kein Problem, es wird in seiner Funktion nicht beeinträchtigt.

Hörgeräte im MRT

MRTs (Magnetresonanztomographen) arbeiten, wie der Name schon sagt, mit Magnetismus. Ins MRT dürfen nur Patienten, die kein Metall am Körper haben – Hörgeräte zählen dazu.

Wird doch ein Patient mit einem Hörgerät im MRT untersucht, so hat dies wie im CT einen negativen Effekt auf die Bildqualität. Zusätzlich kann das Metall des Gerätes heiß werden und zu Verbrennungen der Haut führen. Die empfindliche Elektronik des Hörgerätes kann durch das Magnetfeld gestört werden, so dass die Funktion beeinträchtigt oder vollständig zerstört wird.

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