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Audiogramm: Funktionsweise, Erstellung und Interpretation

Audiogramme dienen der visuellen Darstellung der Ergebnisse eines Hörtests. Das Audiogramm stellt die Hörschwelle bei verschiedenen Frequenzen dar und illustriert damit Ihr Hörvermögen. Hörspezialisten erkennen anhand des Audiogramms, ob ein Hörverlust vorliegt. Ebenso lässt sich anhand des Audiogramms der Grad der Hörminderung bestimmen.

Das Audiogramm und seine Funktionsweise im Überblick

Das Audiogramm basiert auf einer Reihe von Hörtests und Untersuchungen. Bei positiven Befunden kann der Hörspezialist das Ausmaß eines möglichen Hörverlusts erkennen. Die vom Audiogramm illustrierte Hörschwelle gibt an, ab wann Sie einen Ton wahrnehmen können. Die Aufzeichnung der Hörschwelle erfolgt für verschiedene Frequenzen. Angezeigt wird im Audiogramm der Bereich, in welchem das menschliche Gehör den jeweiligen Ton gerade so noch wahrnehmen kann. Die Hörschwelle und ihre Angabe erfolgen im Audiogramm in der Einheit Dezibel (dB).

Dezibel ist die Einheit des Geräuschpegels. Die Dezibelskala ist logarithmisch, wobei eine Pegelzunahme von 6 dB einer Verdoppelung des Schalldrucks entspricht. Der Schalldruck hat die Einheit Pascal (Pa) und ist nicht mit dem Schallpegel zu verwechseln. Dezibel sind nicht als fester Wert zu verstehen (wie etwa die Einheit Meter). Der Wert des Dezibels hängt vom Kontext ab.

Eine Hörschwelle zwischen 0 und 25 dB gilt hierbei als Normalfall. Jugendliche ohne Hörverlust haben normalerweise eine Hörschwelle von 0 dB.

Erstellung des Audiogramms

Hörspezialisten erstellen das Audiogramm bei einem Hörtest per Audiometer. Hierbei spielt der Hörakustiker Ihnen über einen Kopfhörer bestimmte Töne vor. Die Töne beginnen bei einer sehr geringen Lautstärke und werden sukzessive lauter. Für jedes Ohr erfolgt hier eine einzelne Messung. Hierbei wird der jeweils leiseste Ton, den Ihr Gehör noch wahrnehmen kann unter Berücksichtigung der jeweiligen Frequenz und Intensität aufgezeichnet. Die Kombination aus der Intensität und der Frequenz entspricht der so genannten Hörschwelle. Das Audiogramm als Darstellung Ihres Hörvermögens zeigt, ob und inwiefern es von einem normalen menschlichen Hörvermögen abweicht.

Wenn eine Abweichung im Audiogramm sichtbar wird, sucht der Hörspezialist nach deren Ursache. Der Hörverlust kann verschiedene Schweregrade und Formen haben. In Abhängigkeit davon, welcher Teil des Ohrs betroffen ist, unterscheidet der Hörspezialist zwischen verschiedenen Arten. Dazu gehören die Schallleitungsschwerhörigkeit, die Schallempfindungsschwerhörigkeit, die kombinierte Schwerhörigkeit sowie der neuraler Hörverlust.

Neben der Tonaudiometrie gibt es auch die Sprachaudiometrie. Diese entspricht einem Sprachverständlichkeitstest, bei dem der Hörspezialist ermittelt, inwiefern die Sprachverständlichkeit durch einen Hörverlust eingeschränkt ist.

Auswertung und Interpretation des Audiogramms

Das Audiogramm besteht aus zwei Achsen. Die vertikale Achse bildet Tonstärke und Intensität ab. Die Angabe erfolgt in Dezibel. Je tiefer die Position auf der Achse, desto lauter der Ton. Ganz oben an der Achse befindet sich der schwächste Ton (0 Dezibel). Dies ist der Ton, den ein Mensch mit gesundem Gehör gerade noch hören kann.

Die horizontale Achse bildet im Audiogramm die Tonfrequenz oder Tonhöhe ab. Die Angabe erfolgt in der Einheit Hertz (Hz). Je weiter rechts die Position auf der Achse, desto höher ist die Frequenz. Das menschliche Sprechen spielt sich üblicherweise in einem Frequenzbereich zwischen 500 und 3000 Hertz ab.

Beim Hörtest erfolgt die Darstellung der Ergebnisse auf dem Audiogramm für das rechte Ohr mit roten Markierungen. Für das linke Ohr sind blaue Markierungen üblich. Durch Verbindung der Markierungen ergeben sich Linien, aus denen sich die Hörschwellen für das rechte und linke Ohr ablesen lassen. Die Ergebnisse für beide Ohren können verschiedenartig ausfallen. Generell gilt der Zusammenhang, dass die Hörminderung umso stärker ausfällt, je weiter die Hörkurve von der Linie eines Normalhörenden abweicht.


Wenn Sie weitere Infos benötigen, wenden Sie sich gerne an einen Hörakustiker in Ihrer Nähe.

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