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Neuester Trend: Sensortechnologie im Hörgerät

Sensortechnologie ist die Zukunft für das Hörgerät. Teilnehmer des 64. Hörakustiker-Kongresses der Europäischen Union stellten Mitte Oktober Ihr aktuelles Wissen aus verschiedenen Bereichen vor. Hörsysteme werden nicht mehr nur als Geräte zum reinen Ausgleich des Hörverlustes fungieren. Vielmehr werden sie zukünftig mit künstlicher Intelligenz und Sensortechnik ausgestattet sein. Auch können sich Hörsysteme demnächst digital vernetzen. 

Ein sich schon heute sichtbar abzeichnender Trend wird die Verwendung von Bewegungssensoren in Hörsystemen sein. Aktuell wurden auf dem Kongress zwei Ansätze unterschiedlicher Hersteller dargestellt und diskutiert sowie Vor- und Nachteile aufgezeigt.

Hörsysteme als Aktivitätstracker

Den weltweit ersten Starpunkt zum neuen Trend von Sensoren in Hörsystemen vollzog der Hörgerätehersteller Starkey. Mit seinem Healthable-Hörsystem Livio Al stellt das Unternehmen eine Art Aktivitätstracker her, welches sich vergleichen lässt mit Fitness Trackern die den Schlaf, Puls, die Herzfrequenz und noch mehr überwachen und aufzeichnen können.

Neben dem Hören übt diese Art von Hörsystem einen positiven Effekt für den allgemeinen Gesundheitszustand aus. Für den Alltag würde sich für den Hörgeschädigten so mehr Sicherheit vermitteln lassen. 

Die Firma Starkey vereint Hören mit Aktivitätstracking in einem System. Die Entwickler betrachten das Hören ganzheitlich und nahmen sich bei der Entwicklung die Folgen in den Blick, wozu ein unversorgtes Hörvermögen führen kann. Rückzug und Isolation aus der Gesellschaft aufgrund von Schwerhörigkeit und der Ablehnung von Hörsystemen sollen der Vergangenheit angehören. Also entwickelten sie passend zur Sensortechnologie im Hörgerät gleich die so genannte Thrive Hearing Control-App mit.

Die App trackt die mentale und physische Fitness des Hörgerät-Trägers im Zusammenspiel mit dem Hörsystem Livio Al und dem integrierten Sensor. Diese beiden Bereiche sind in der App mit einem Punktewert hinterlegt, den Sie als Nutzer täglich erreichen können. Er wird als Wellness-Score bezeichnet und entsteht aus Ihren persönlichen täglich gesammelten Vergleichswerten. Sollten Sie sich für dieses System entscheiden, können Sie sich selbst daran messen.

Ein großer Vorteil des Bewegungssensors in Hörsystemen liegt darin, dass er Stürze erkennen kann. Haben Sie in der dazugehörigen App Kontakte hinterlegt, sendet die App automatisch eine Benachrichtigung an Ihre festgelegte Kontaktperson. Für Gefahrensituationen kann diese Sensortechnologie für Sie lebensrettend sein.

Sensortechnologie zur Optimierung der Signalverarbeitung

Damit Sie die gesamte und facettenreiche Hörumgebung wahrnehmen können, hat sich die Firma Signia einen anderen zukunftsträchtigen Ansatz herausgepickt. Mit seiner neuen Technologieplattform Xperience baute das Unternehmen Bewegungssensorik in seine Hörsysteme ein. Die Hörumgebung lässt sich mit dieser neuartigen Sensortechnologie überaus detailreich wahrnehmen.
Bisher ließen sich durch herkömmlich verbaute Mikrofone Aktivitäten, Verhalten in verschiedenen Umgebungen und Kopfbewegungen nicht ausreichend erfassen. Ungenutzte wertvolle Informationen fehlten für die weitere Signalverarbeitung. 

Mit dem neuen integrierten Sensor können Sie mit dem Hörsystem von Signia, dem Signia Xperience, die gesamte Hörumgebung in Ihrer jeweiligen Bewegungssituation dreidimensional erfassen. In Echtzeit reagiert der Sensor fließend auf Änderungen in der Hörumgebung, in der Sie sich befinden. Umgebungsgeräusche oder leisere Sprecher im Hintergrund werden nicht mehr in ihrer Lautstärke reduziert oder gar ausgeblendet. 

Stellen Sie sich vor, Sie gehen spazieren. Sie überholen eine Familie mit einem lachenden Kind und drehen sich um. Während Ihr früheres Hörgerät das lachende Kind ausblendete, wird dieses nun durch den Bewegungssensor erfasst. Die Signalverarbeitung wird so optimiert, dass Sie das Lachen des Kindes bewusst wahrnehmen können. Auch dann, wenn Ihre Begleitung Sie gerade anspricht. 

Die neue Sensortechnologie Signia Xperience mit seinem integrierten Bewegungssensor ist zukünftig in der Lage, zu erfassen, was der Nutzer im Moment des aktiven Zuwendens möchte.

Fazit

Für die Zukunft sind Hörsysteme mit ganz neuen Ansätzen mittels Sensortechnologie ausgestattet. Viele Hörgerätehersteller habe bereits Patente angemeldet, welche über eine Sensortechnologie ein EEG ermöglichen. Nach diesem Schritt sind auch weitere Vitalzeichenparameter denkbar, wie bspw. das Messen der Temperatur, des Pulses oder der Herzfrequenz. Wenn Sie regelmäßig Ihr Hörgerät tragen, wird sich zukünftig nicht nur Ihr Hörverlust ausgleichen lassen. Das erweiterte Therapiespektrum wird sich positiv auf Ihre gesamte Gesundheit auswirken.

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